15.01.2012

Augenoptiker/in bei Fielmann

Brillen

Hallo Welt!

Ich bin Tony und gehe in die 9a. Mein Team heißt JTL, das steht für Jennifer, Tony und Lisa. Wir haben am Projekt Praxis-Trio teilgenommen. Das ist ein Projekt, das uns in der Berufsorientierung helfen soll. Jedes Team hatte 3 Berufsfelder, in denen wir Interviews führen mussten. Hier auf diesem Blog erscheinen unsere Ergebnisse. Ich habe mir den Augenoptiker ‚ins Visier‘ genommen. Am Mittwoch sind wir dann nach Potsdam gefahren und waren dort bei Fielmann. Dieser Betrieb ist sehr groß. Insgesamt hat Fielmann in Deutschland ca. 600 Niederlassungen und eine davon ist in Potsdam. Unser Ansprechpartner dort war Herr Haerkötter. Der Mann war sehr nett, höflich und offen gewesen. Wir haben ihm ein paar Fragen gestellt und das ist dabei entstanden:

Die Firma Fielmann gibt es jetzt schon seit 30 Jahren. Aber die Niederlassung in Potsdam seit 1993, mit 34 Mitarbeitern. Es gibt ca. 10 Praktikanten im Jahr. Herr Haerkötter ist als Filialchef eingesetzt. Er kann Kunden beraten oder in der Werkstatt arbeiten. Der ganze Schriftkram muss natürlich erledigt werden, wie z.B. Warenannahme oder Abrechnungen. Zu seinem Beruf des Augenoptikers ist er durch Zufall gekommen. Mit 5 Jahren hat er seine erste Brille bekommen. Der Optiker fand ihn so toll, dass er ihm alles gezeigt hat – wie die Linsen geschliffen werden oder wie man die Brillengläser in die Brille bekommt. Aber wenn man mal bei Fielmann arbeiten möchte, dann braucht man viel handwerkliches Geschick, muss gut mit Menschen umgehen können, nicht aufdringlich sein und muss in Mathematik und Physik gute Noten haben. Zum Schluss braucht man einen guten Abschluss und die Fachoberschulreife.

Zur Leseprobe bitte !

Am Tag verkauft Fielmann ca. 80 Brillen. Aber wie kommt die Brille zum Kunden? Herr Haerkötter sagt: „ Zuerst sucht sich der Kunde eine Fassung aus, damit beginnt es. Danach messe ich die Augenstärke hier und die Werte gehen dann in Rathenow ein und werden anschließend zugeschliffen. Zum Schluss kommen die Gläser zurück und werden der Fassung in der eigenen Werkstatt angepasst. Der Kunde wird dann angerufen und kann sich die Brille abholen. Das dauert ca. 3-4Tage.“

3 ½ Tausend Brillengestelle hat Herr Haerkötter in seinem Betrieb. Natürlich hat er dort eine Lieblingsbrille und er verrät mir: Wenn er diese Brille auf Lager hat, verkauft er sie gleich wieder :). Das Tolle an dem Beruf ist, dass die Kunden immer mit einem Strahlen aus dem Haus gehen. Das nicht so Tolle ist, dass man den Laden bei jedem Wetter offen haben muss, und das ist schwer. Ausgebildet werden Augenoptiker, aber auch Bürofachleute. Als Augenoptiker verdient man im 1. Ausbildungsjahr ca. bis 500€. In den darauf folgenden Jahren steigert es sich aber noch.

Mein Fazit ist: Ich habe echt gestaunt, dass Herr Haerkötter erkennen konnte, dass ich weitsichtig bin und Jennifer kurzsichtig ist. Das hat er nur an den Gläsern erkannt. Cool war, dass wir eine Pressemappe und einen Bus bekommen haben. Also, rund um total super!

Also Welt! Das war mein Bericht. Ich hoffe er hat euch gefallen.

Tony

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