15.01.2012

Goldschmied im Goldschmiedecafé Genna d’Oro

Goldschmiedecafé Genna d'Oro

Hallo ihr Lieben,

ich bin Selina. Mein Team Karla Kolumna 3 und ich haben gestern in Potsdam in 3 verschiedenen Berufsfeldern (Handwerk, Soziales und Dienstleistung) ein Interview geführt.

Ich möchte euch etwas über das Berufsfeld Handwerk erzählen, genauer gesagt, über das Goldschmiedecafé Genna d’Oro. Diesen Betrieb gibt es seit 11 Jahren. Er ist ein Familienbetrieb und seit 5 Jahren leitet ihn Frau Willmann. Nach ihrer Ausbildung hat sie in 2 anderen Betrieben in Berlin als Gesellin gearbeitet und dann hat sie sich selbstständig gemacht. Sie hatte sich für diesen Beruf entschieden, weil sie schon immer etwas Kreatives machen wollte. Es kommt selten vor, dass sie die gleichen Schmuckstücke herstellen muss, weil jeder Kunde seine eigenen Vorstellungen hat. Deshalb ist jedes Schmuckstück und jeder Auftrag immer eine neue Herausforderung. Besonders interessant findet sie die Materialien und Steine, mit denen sie arbeitet. Was sie auch am meisten an diesem Beruf interessiert, sind die verschiedenen Techniken, mit denen man die Materialien und Edelmetalle bearbeiten kann.

Schaufensterauslage

Es ist schon eine Herausforderung, den Kundenwunsch auch immer umzusetzen. Das ist immer etwas Neues und fordert sehr viel Verständnis für das Material und die Technik. Es ist ihr Traumberuf und sie würde immer wieder in diese Richtung gehen. Sie kommt mit ihrem Mitarbeiter gut klar, der auch noch ihr Partner ist. Außerdem bildet sie gerade eine Auszubildende aus. Sie bietet auch Schülerpraktikumsplätze an, aber die dürfen nicht länger als 2 Wochen gehen. Ihre Lehrlinge absolvieren vorher noch 4 bis 6 Monate ein Praktikum, bevor sie den Lehrvertrag bekommen. Sie hatte insgesamt schon 3 Auszubildende, aber im Moment bildet sie nur einen aus. Auf jede Ausbildungsstelle kommen bis zu 40 Bewerber. Ich finde, dass das ganz schön viel ist. Wir hatten ihr auch eine sehr persönliche Frage gestellt, die sie uns auch beantwortet hat. Die Frage war, wie viel sie im Monat verdient. Der Verdienst ist allerdings nicht sehr hoch. Sie hat mit 5 Schmuckstücken angefangen und alles was sie verdient, investiert sie gleich.

Goldschmiedin

Uns hat auch interessiert, ob es schon viele Unfälle gab. Ja, gab es, aber nicht sehr große Verletzungen.

Sie ist daran interessiert, sich als Meisterin weiterzubilden und davon hat sie schon einige Teile absolviert.

Jetzt möchte ich euch noch erzählen, welchen Eindruck der Betrieb auf mich gemacht hat. Gleich, als man hinein kam, hat man die Werkstatt gesehen, wo die Schmuckstücke hergestellt werden. Es war alles sauber und Musik lief im Hintergrund. Also, es war wirklich sehr gemütlich, man hat sich wohlgefühlt. Und es duftete natürlich nach Kaffee. Frau Willmann war wirklich freundlich und hat einen guten Eindruck auf uns gemacht.

Ich hoffe, es hat euch gefallen und ihr hattet Spaß am Lesen.

Bye-Bye, eure Selina

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