15.01.2012

Museumspädagoge im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte

Im Museum

Hey Leute !

Mein Name ist Sophia und ich gehe in die Klasse 9b der Oberschule Löwenberg.

Unser Team heißt YaYa und besteht aus Tamara, Cindy, Jenny und mir. Praxis-Trio ist ein Projekt, das uns bei der Berufsorientierung helfen soll. Es ging darum, dass wir einen Tag nach Potsdam fahren und dort Interviews führen. Jedes Team hat in drei verschiedenen Berufsfeldern je ein Interview geführt.

Nach unserem ersten Interview im Hans-Otto-Theater haben wir uns mit der Tram auf den Weg zum Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte gemacht. Wir haben uns zwar ein wenig verlaufen, doch mit dem Stadtplan und ein bisschen rumfragen, haben wir den Weg dann doch gefunden. Im Museum angekommen, hat uns Frau Berger auch schon gleich an der Rezeption in Empfang genommen. Sie hat uns erst einmal in der Dauerausstellung „Brandenburg-Preußen“ einen kurzen Einblick vermittelt. Danach sind wir mit ihr in einen Raum gegangen, wo wir das Interview geführt haben.

Frau Berger

Frau Berger sagte uns, dass sie hier im Museum für die Museumspädagogik zuständig ist. Das Museum wurde 2003 eröffnet. Doch Frau Berger arbeitet schon seit 2000 dort, weil sie bei den Vorarbeiten geholfen hat. Frau Berger hat Kunstgeschichte und Ethnologie studiert und ist dadurch auf die Museumspädagogik aufmerksam geworden. Das Museum hat nur 7 feste Mitarbeiter, erzählte Frau Berger, doch es arbeiten dort viele Honorarkräfte und Zeitarbeiter. Zusammen sind es dann um die 50 Mitarbeiter. Kita-Kinder, Schulklassen, Studenten, Erwachsene und sogar Senioren besuchen die Ausstellungen. Frau Berger berichtete uns, dass sie viel Freude daran hat, diese durch die Ausstellungen zu begleiten und ihnen alles anschaulich zu erklären. Sie haben gegenwärtig eine Dauerausstellung und mehrere Wanderausstellungen.

Auch ein Praktikum kann man dort machen, jedoch muss man sich rechtzeitig bewerben, denn die Plätze sind sehr begehrt. Um den Beruf der Museumspädagogen/in ausüben zu können, braucht man ein Abitur. Üblicherweise ist auch ein pädagogisches Studium erforderlich. Museumspädagogen/innen arbeiten in Museen oder Kunsthallen sowie in öffentlicher und privater Trägerschaft und bei Museumsgesellschaften.

Museumspädagogen und -pädagoginnen konzipieren unterschiedliche Ausstellungen. Dabei arrangieren sie die Ausstellungsstücke möglichst anschaulich. Sie sind für die Öffentlichkeitsarbeit des Museums zuständig. Zu den Aufgaben eines Museumspädagogen gehören der Auf- und Ausbau eines Teams. Manchmal arbeiten sie auch mit nationalen und internationalen Kultur- und Bildungseinrichtungen zusammen.

Liebe Leser und Leserinnen, ich hoffe, euch hat mein Bericht gefallen. Mir hat die Projektwoche sehr viel Spaß gemacht und ich hab auf jeden Fall viel dabei gelernt!

Liebe Grüße,

eure Sophia.

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